SPD Frankfurt Nieder-Erlenbach
Vorstand

Meldung:

Frankfurt am Main , 15. Juni 2018
Ursula Busch – Fraktionsvorsitzende der SPD Römer

Mindestabstände bei Hochspannungsleitungen - Manuel Stock betreibt Panikmache und gefährdet die Zusammenarbeit in der Römerkoalition

Mit seiner Äußerung, dass die SPD bei der Diskussion um die Mindestabstände von Wohngebäuden zu Hochspannungsleitungen „bewusst eine Gesundheitsgefährdung der Menschen in Kauf nimmt“, hat der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Römer, Manuel Stock, für Empörung in der SPD-Fraktion gesorgt.

„Herr Stock schürt mit solchen unhaltbaren Anschuldigungen nicht nur Panik in der Bevölkerung, sondern gefährdet die vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Koalition“, so Ursula Busch, Fraktionsvorsitzende der SPD im Römer.

Die Behauptung von Stock entbehre jeglicher Grundlage: „Für die Belastungen, die von Hochspannungsleitungen ausgehen dürfen, gibt es strenge gesetzliche Grenzwerte, die übrigens erst 2013 nochmals verschärft wurden. Bei allen neuen Bauvorhaben müssen diese Grenzwerte selbstverständlich eingehalten werden. Die SPD wehrt sich lediglich dagegen, dass ganz pauschal und ohne Berücksichtigung der tatsächlichen Immissionen im Landesentwicklungsplan Abstandsflächen von 400 Metern zu bestehenden Hochspannungsleitungen festgeschrieben werden sollen.“

Busch ist überzeugt, dass die Grünen nicht wirklich für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung eintreten, sondern es um Wahlkampfmanöver zur Landtagswahl geht: „Wenn die Grünen wirklich der Überzeugung sind, dass ein Abstand von weniger als 400 Metern pauschal eine Gesundheitsgefährdung darstellt, dann ist mir unverständlich, wie der ehemalige Planungsdezernent der Grünen, Olaf Cunitz, das nur wenige Meter neben einer Hochspannungsleitung gelegene Plusenergiehaus der Nassauischen Heimstätte genehmigen konnte. Dieses Haus hat die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) bei der Einweihung - wohl in Unkenntnis der gefährlichen Strahlenbelastungen – noch als Leuchtturm bezeichnet. Manuel Stock steht nun in der Pflicht, den Bewohnerinnen und Bewohnern dieses Hauses persönlich zu erklären, warum sie in einem so hochgradig belasteten Gebäude wohnen müssen. “


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