SPD Frankfurt Nieder-Erlenbach
Vorstand

Meldung:

Frankfurt am Main , 23. Mai 2018
Dr. Renate Wolter-Brandecker – Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Römer

Integrative Drogenhilfe Eastside muss langfristig gesichert werden - Verkauf des ehemaligen Gaswerks Ost steht nicht zu Debatte

Die SPD-Fraktion im Römer spricht sich vehement gegen einen möglichen Verkauf des ehemaligen Gaswerks Ost in der Schielestraße aus und fordert langfristige Perspektiven für die bisherigen Nutzer des Areals, zu denen neben der Integrativen Drogeneinrichtung Eastside auch der Abenteuerspielplatz Riederwald und der Große Rat der Karnevalsvereine gehören.

„Dezernent Jan Schneider sollte eigentlich wissen, dass die Zeiten des Ausverkaufs städtischer Grundstücke vorbei sind. Stattdessen will die Koalition durch den gezielten Ankauf von Grundstücken eine vorsorgende Flächenpolitik betreiben. Es wäre für mich daher völlig unverständlich, wenn Herr Schneider tatsächlich Verkaufsgespräche geführt haben sollte“, so Dr. Renate Wolter-Brandecker, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Römer.

Dr. Wolter-Brandecker fordert stattdessen langfristige Perspektiven für die bisherigen Nutzungen und hebt besonders die Bedeutung der Integrativen Drogenhilfe Eastside hervor: „Mit einem Verkauf und der Vertreibung der Integrativen Drogenhilfe aus der Schielestraße würde der lange und erfolgreiche Weg der Frankfurter Drogenhilfe in Frage gestellt. Es ist dringend erforderlich, die niedrigschwelligen Angebote an diesem Standort zu erhalten.
Das Eastside ist eine der größten Drogeneinrichtungen in Europa, die kann man nicht so einfach verlagern. Eine Verpachtung des Areals wäre für mich daher nur akzeptabel, wenn das Eastside eine langfristige Bleibeperspektive zu den bisherigen Konditionen erhält. Auch der Abenteuerspielplatz und die Karnevalisten sollten am bisherigen Standort verbleiben können, es sei denn es steht ein angemessenes Ausweichquartier zur Verfügung.“

Verwundert zeigt sich Dr. Wolter-Brandecker über die Meldung, dass die notwendige Sanierung der Gebäude im Jahr 2011 abgebrochen worden sei: „Ich bin schon irritiert darüber, welche Versäumnisse aus den vergangenen Jahren nun immer wieder an die Öffentlichkeit gelangen. Jan Schneider sollte sich als Baudezernent lieber darum kümmern diese Versäumnisse aufzuarbeiten, als durch Verkaufsgespräche Unruhe zu stiften.“

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