SPD Frankfurt Nieder-Erlenbach
Vorstand

Meldung:

Frankfurt am Main , 07. Mai 2018
Ursula Busch – Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Römer

SPD will Volleinhausung der A 661 und sieht gute Chancen für eine Kosteneinigung mit dem Land Hessen

Die SPD-Fraktion im Römer hat sich nach intensiver Diskussion auf Grundlage der Ergebnisse einer Informationsveranstaltung des Planungsdezernats einstimmig für eine Volleinhausung der A 661 ausgesprochen. Gebaut werden soll damit nach Willen der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten die längste der drei noch zur Diskussion stehenden Varianten mit Tunnelröhren von 1300 bzw. 1080 Metern, bei der lediglich die Galeriebauwerke nicht geschlossen werden.

„Diese Form der Volleinhausung ist die beste Lösung für die Frankfurterinnen und Frankfurter, ermöglicht zusätzlichen Wohnungsbau, bringt erhebliche positive Effekte für das Stadtklima und macht eine meterhohe trennende Lärmschutzwand überflüssig, die Frankfurts Stadtkörper brutal durchschneiden würde“, ist die Fraktionsvorsitzende Ursula Busch überzeugt. „Ich hoffe, dass sich auch unsere Koalitionspartner zeitnah für diese Lösung entscheiden.“

Eile ist nach Ansicht der SPD bei der Entscheidung der Stadt geboten: „Das Land Hessen will schon bald mit dem sechsspurigen Ausbau der A 661 beginnen, auch wenn dieser offiziell nur als ‚Vervollständigung‘ der Autobahn bezeichnet wird. Wenn wir entsprechende Synergieeffekte nutzen wollen, müssen die Planungen zeitnah aufeinander abgestimmt werden.“

Gute Chancen sieht Busch für eine Beteiligung des Landes an den Kosten für die Einhausung: „Bereits Anfang April hat Umweltministerin Priska Hinz in einem Brief eine gemeinsame Finanzierung angeboten und dabei auch mitgeteilt, dass die Einnahmen für den Verkauf des Polizeipräsidiums komplett für Frankfurt oder in direkter Umgebung der Stadt verwendet werden sollen. Da wir mit einer Volleinhausung auch den Bau von über 3700 Wohnungen ermöglichen, wären die Landesmittel an dieser Stelle gut angelegtes Geld. Wir sollten auf Seiten der Stadt nun schnellstmöglich die Voraussetzungen für konkrete Finanzierungsgespräche schaffen.“

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