SPD Frankfurt Nieder-Erlenbach
Vorstand

Meldung:

Frankfurt am Main , 23. März 2018
Holger Tschierschke - zweiter Geschäftsführer der SPD-Fraktion

Forderung des Instituts für Deutsche Wirtschaft nach einem Verkauf des kommunalen Wohnungsbestands ist absurd

Für die SPD-Fraktion im Römer steht ein Verkauf der kommunalen Wohnungsbestände nicht zur Diskussion. Einen entsprechenden Vorschlag des Instituts für Deutsche Wirtschaft in Köln bezeichnet der zweite Geschäftsführer der Fraktion als absurd. Ähnlich hatte sich bereits die Frankfurter SPD-Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen geäußert.

„Offensichtlich haben die vermeintlichen Experten des Instituts die Wohnungsnot in vielen deutschen Großstädten völlig außer Acht gelassen. Eine Verkauf würde die Preisspirale anheizen. Wir wollen stattdessen den städtischen Wohnungsbestand aufstocken und insbesondere in den Bau preisgünstiger Wohnungen investieren. Es geht es um die Menschen und deren Wohlergehen - Wohnen darf eben kein Luxus sein“, so Holger Tschierschke.

Das Institut für Deutsche Wirtschaft fordert den Verkauf des kommunalen Wohnungsbestands in Deutschland. Frankfurt könne dadurch etwa 11 Milliarden Euro einnehmen und sich komplett entschulden, heißt es in der am 19. März veröffentlichten Studie.
Während Bund und Länder in den vergangenen Jahren fast alle ihre Wohnungen verkauft haben, besitzen die deutschen Kommunen noch rund 2,3 Millionen. Das sind etwa 12 Prozent aller vermieteten Wohnungen hierzulande.



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