SPD Frankfurt Nieder-Erlenbach
Vorstand

Meldung:

16. November 2017
Kristina Luxen – Bildungspolitikerin der SPD-Fraktion im Römer:

Die SPD-Fraktion im Römer freut sich über die erfolgreiche Arbeit der Musikschule Frankfurt und fordert eine stärkere Förderung durch das Land

Nachdem die kommunale Förderung für die Musikschule Frankfurt im vergangenen Jahr erhöht wurde, kann die Musikschule ihr Angebot weiter ausweiten. Insbesondere die Zusammenarbeit mit den Schulen am Nachmittag wird dadurch weiter gestärkt.
„Die Musikschulen in Hessen beteiligen sich in vielen Projekten mit Kooperationsangeboten für ganztägig arbeitende Schulen. Sie sind inzwischen ein Stützpfeiler des Nachmittagsunterrichts. In Frankfurt weitet die Musikschule ihr Angebot jedes Jahr an bis zu 5 Grundschulen aus“ erklärt Kristina Luxen, die auch Teil der Mitgliederversammlung der Musikschule Frankfurt am Main e.V. ist. „In der 1. Klasse können alle Kinder bei einem Grundkurs Musik mitmachen und ab der 2. Klasse gibt es Brückenkurse, in denen die Kinder in Kleingruppen gefördert werden. In der 3. und 4. Klasse wird dann auch Einzelunterricht angeboten“, so Luxen weiter.
Die Musikschule Frankfurt erhält 54% ihrer Mittel aus dem Haushalt der Stadt Frankfurt, lediglich 2,8% der Mittel kommen aus dem Haushalt des Landes Hessen. Bei einer angespannten Haushaltslage müsse stets um solche Förderungen gekämpft werden und eine höhere Förderung des Landes Hessen könne hier Abhilfe schaffen. „Wenn das Land, das schließlich für das Schulwesen verantwortlich ist, mal über den Tellerrand hinausschauen würde, würde es den Musikschulen einen höheren Stellenwert beimessen. Andere Bundesländer investieren weit mehr in die Musikschulen, Hessen befindet sich hier im unteren Drittel“, gibt die Sozialdemokratin zu bedenken. Da besonders an Grundschulen der Lehrermangel groß sei, stehe das Land in der Pflicht wenigstens die Angebote zu unterstützen, die versuchen, diesen Mangel am Nachmittag auszugleichen.

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